Makrofotografie

Mit Makrofotografie werden kleine Dinge ganz groß

Als Makrofotografie wird ein fotografisches Spezialgebiet bezeichnet, in dem besonders kleine Objekte aus geringer Entfernung aufgenommen werden. Das Wort Makrofotografie leitet sich aus dem griechischen Wort „makros“ ab, was so viel wie „groß“ bedeutet. Denn das Ziel dieser Form der Fotografie ist es, kleine Objekte groß und detailreich abzubilden.


Spessartine garnet ©David Sheumack

Was bedeutet Makrofotografie?

Weil bei der Makrofotografie so kleine Objekte aufgenommen werden, spielt der Abbildungsmaßstab eine große Rolle. deshalb wird der Begriff auch darüber definiert. Dieser gibt wieder, wie groß das Objekt im Verhältnis zu der Abbildung auf dem Sensor der Kamera ist. So ist laut DIN 19040 alles, was einen Abbildungsmaßstab zwischen 1:10 und 10:1 aufweist, eine Nah- oder Makroaufnahme. In der Praxis ist der Begriff etwas enger abgesteckt, in der Regel fallen Aufnahmen mit einem Maßstab zwischen 1:4 und etwa 5:1 in diese Kategorie. Bilder mit größerem Maßstab gehören eher in den Bereich der Mikrofotografie (wofür sich Helicon Focus Pro übrigens ebenfalls sehr gut eignet).

Die Motivauswahl der Makrofotografie ist vielfältig

Typische Motive sind Insekten, Kristalle, Blumen, Steine und vieles mehr. Das Schöne daran ist, dass der Motivauswahl bei der Makrofotografie nahezu unbegrenzt ist und jeder diese gleich vor der eigenen Haustür oder in der eigenen Wohnung findet. Die Makrofotografie zeichnet sich besonders dadurch aus, faszinierende Fotos von alltäglichen Dingen anzufertigen und die Welt so ein Stück weit neu zu entdecken.

Tiefenschärfe in der Makrofotografie

Wie ein Abbildungsmaßstab von 1:1 bereits verrät, entstehen Bilder in der Makrofotografie aus sehr kurzer Distanz zum Objekt. Durch die kurze Distanz und das Fotografieren mit weit geöffneter Blende ergibt sich jedoch häufig das Problem der geringen Tiefenschärfe. Abhilfe verschafft an dieser Stelle die Anfertigung einer sogenannten Fokusreihe. Dabei werden von einem Objekt mehrere unterschiedlich fokussierte Bilder angefertigt. Helicon Focus Pro ist darauf spezialisiert, diese Fokusreihen zu einem Einzelbild zusammenzurechnen. Das geschieht, indem die Software jeweils den scharfen Teil der Bilder analysiert und für das Ergebnis miteinander verschmilzt. So wird das Problem der eingeschränkten Schärfentiefe in der Makrofotografie umgangen und Bilder mit beliebig skalierbarer Schärfentiefe erzielt.

Beispiel – zum Ansehen auf das Bild klicken:

Flying bee ©Paulo Lataes

Automatische Fokusreihen für den leichten Einstieg

Während die Anfertigung einer Fokusreihe lange recht kompliziert war und teilweise spezielle Schlitten für die Kamera benötigte, wurde dieser Prozess mit dem Zusatzmodul Helicon Remote stark vereinfacht. Helicon Remote automatisiert die Aufnahme von Fokusreihen und macht in Verbindung mit Helicon Focus die Makrofotografie leicht zugänglich. Es ändert den Fokusberreich durch die Bewegung des Objektivs um benötigte Schritte und löst die entsprechenden Aufnahmen aus. Die so entstandene Bildserie wird anschließend mit Helicon Focus Pro verarbeitet um maximale Schärfentiefe zu erreichen.

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